|
Blick aktuell/Unkeler Reporter Nr.
40 vom 6. Oktober 2005
TuS Erpel hatte zum Friedenslauf
eingeladen
Nur rund 50 Läufer gingen an den Start

Bei anhaltendem Nieselregen machten sich die Läufer zum
13,5 Kilometer langen Friedenslauf auf
Der vergebliche Versuch durch die Deutsche
Wehrmacht, im Frühjahr 1945 durch eine Sperrung der Ludendorffbrücke
den Vormarsch der amerikanischen Streitmächte über
den Rhein aufzuhalten, hat den Zweiten Weltkrieg erheblich
verkürzt. Im Rahmen der Veranstaltungen "60 Jahre
nach Kriegsende" sowie des ursprünglich in großem
Umfang geplanten Programms des Vereins "Unkeler Kunst-
und Kulturschiff" hatte deshalb der TuS Erpel am Samstagvormittag
zum Friedenslauf eingeladen.
Schirmherr der Veranstaltung war Birgit
Lennartz von der Leichtathletik Laufgemeinschaft Sankt Augustin.
Deren Funktion am Start musste jedoch Bürgermeister Edgar
Neustein einnehmen, wollte es sich die bekannte und erfolgreiche
Langstreckenläuferin doch nicht nehmen lassen, selber
auf die 13,5 Kilometer lange Strecke mit 113 Meter Höhendifferenz
zu gehen, die vom Basaltplateau zum Bildstock "Auge Gottes"
und wieder zurück zu dem unmittelbar nach Kriegsende
von der Gemeinde errichteten Holzkreuz auf der Erpeler Ley
führte.
"Leider haben sich nicht einmal 50
Läufer auf den Weg gemacht", bedauerte der TuS-Vorsitzende
Willi Hirzmann. Anhaltender Nieselregen hatte für die
geringe Beteiligung am Friedenslauf gesorgt, der zudem ohne
Zuschauer auskommen musste, sieht man von den "Fanclubs"
der Langstreckenläufer einmal ab. Die konnten dann nach
56:59 Minuten Karl Keller (1950) von der DG Hausen als Ersten
im Ziel feiern vor drei Läufern des Gastgebers, Wolfgang
Richarz (1957) in 57:18, Josef Schmitz (1954) in 57:55 und
Patrick Senk (1981) in 59:17, der Siggi Cierpka (1953) vom
LT Siebengebirge um 10 Sekunden auf den 5. Platz verwies.
Beste Läuferin war Elisabeth Welten von der LG Siebengebirge
vor Doris Streithoff von Tri Power Aegidienberg.
Text und Foto: - DL
< zurück
|